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Die Nacht von San Salvador. Ein Fahrtenbuch
38,00 € *
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Gibt es in unserer schnellen, vernetzten Welt noch Abenteuer zu erleben - und zu bestehen? Käme darauf an, wie man vernetzt definiert. Dieses Fahrtenbuch erzählt von jener "Menschenfischerei", die immer dann möglich ist, wenn erotische Begegnungen zum Tür-Öffner werden. Plötzlich - mitunter schon in den Geständnissen einer einzigen Nacht - tun sich Welten auf, die ansonsten verborgen bleiben: Die düsteren Geheimnisse einer lateinamerikanischen Oberschichtfamilie, die Lüste und Ängste einer syrischen jeunesse dorée im Schatten der Assad-Diktatur, die Geschehnisse vor und nach der Niederschlagung der birmesischen Mönchsproteste, die multiplen Identitäten südafrikanischer Farbiger oder israelischer Araber, die Traumatisierungen eines jungen laotischen Lager-Überlebenden, erzählt in einer Nacht in Madrid ... verkürzt gesagt: Eine kleine Enzyklopädie der sexuellen Sitten und Gebräuche, der "moeurs" unserer Zeit, die nie im luftleeren Raum existieren, sondern erst durch die Schraffierung des politischen Hintergrunds an Kontur gewinnen - siehe Damaskus, Laos und Nicaragua, Danzig, Kapstadt oder Tel Aviv und eben San Salvador.Der häufige Perspektivwechsel und die Reflexion der Handlung in Kommentaren und Rückblenden ist dabei ein Antidot zur auftrumpfenden Schnurre, welche letzten Endes den Leser ausschließen würde. Auch stilistisch: Der heiter-ironische Konversationston der Zwischen-Dialoge ist bewusst gewählt als Ergänzung zur komplexen Sprache der Geschichten. Darüber hinaus erzählen vor allem diese Dialoge von einer "Liebesgeschichte in progress", in der sich ein Paar der Liebes- und Lebensmöglichkeiten jenseits einer traditionellen Monogamie versichert.Man kann das Fahrtenbuch als Entwicklungsroman in Episoden lesen: Am Ende steht nicht nur die verteidigte Liebe, sondern auch die melancholische Einsicht in das eigene Älterwerden und der Abschied von juvenilem Entdecker-Muwillen. Auch politische Umbrüche bekommen deshalb in der Wahrnehmung einer Zeitachseeine existentielle Dimension. Was daraus folgt ist ein heiteres Loslassen-Können, vor allem aber eine auf Fortdauer bauende Liebe, die sich nicht selbst betrügt.So kommen am Schluss die Melancholiker ebenso zu ihrem Recht wie die Optimisten, die politisch wie auch die erotisch Neugierigen - und, last but not least - die Bücher verschlingenden Romantiker ebenso wie die erlebnishungrigen Welt- und Körper-Vagabunden.

Anbieter: buecher
Stand: 09.12.2019
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Wustmans, C: Zoo
24,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Die interdisziplinäre Fachzeitschrift „Tierstudien“ widmet sich im Kontext der neu entstandenen Animal Studies dem Verhältnis von Mensch und Tier, indem sie vor allem, aber nicht nur aus kultur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive kulturell und historisch bedingte Vorstellungen, Bilder und Repräsentationen von Tieren, aber auch aktuelle Praktiken und Theorien der Tier-Mensch-Beziehung untersucht. Diese Ausgabe von „Tierstudien“ ist dem Zoo gewidmet. Der Zoo ist sowohl als Arche Noah, Vergnügungspark, Tiergefängnis, Naherholungsgebiet, lebendige Enzyklopädie oder Artenschutzeinrichtung beschrieben worden. Doch unabhängig von seinen unterschiedlichen Framings ist der Zoo realer Lebensraum für viele Tiere und oft der einzige Ort, an dem Menschen Individuen von Spezies sehen, die ursprünglich auf anderen Kontinenten heimisch sind. Für John Berger ist der Zoo ein Denkmal für die Unmöglichkeit einer Begegnung zwischen Mensch und Tier. Er glaubt, dass Zoos die menschliche Sicht auf Tiere völlig verzerren, weil sie eine Situation schaffen, in der Menschen etwas ansehen, das absolut marginal geworden ist. Doch stimmt das? Sind Tiere in Zoos marginale Wesen? In den vorliegenden Texten werden neben der historischen Zooentwicklung und verschiedener Zookonzeptionen, Ausstellungsformen und Gehegetypen auch mögliche Alternativen zum Zoo – etwa in Form des Ökotourismus – diskutiert. Die Beiträge kreisen aber auch um reale oder literarische Begegnungen von Menschen und Zootieren sowie um die (Un)möglichkeit tierlicher Privatsphäre und tierlicher Freiheit im Zoo. Neben der Bühnenhaftigkeit der Zookulisse wird auch die Ausstellung von Menschen in sogenannten Völkerschauen in den Blick genommen sowie Beschäftigungsformen für Zootiere hinterfragt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 09.12.2019
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Ortsregister / Berufsregister
517,90 CHF *
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Die Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE) liegt jetzt in einer vollständigen Neuausgabe vor und gibt Auskunft über rund 63.000 Personen, die durch ihren Lebensweg, ihr Wirken, ihre Leistungen, ihre Taten und Untaten bis heute bemerkenswert erscheinen und zur kulturellen Erinnerung der Deutschen gehören. Dazu zählen Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens. In die bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Enzyklopädie sind auch Österreicher und deutschsprachige Schweizer sowie Ausländer aufgenommen, deren Lebensweg sie in deutsche Länder geführt hat und deren Wirken sich in ihnen entfaltet hat. Die Artikel der ersten Ausgabe inklusive der Nachträge wurden grundlegend überarbeitet und aktualisiert und rund 7.500 Artikel neu aufgenommen. Sie enthalten alles Wesentliche zu den Personen, in übersichtlicher Form: Herkunft, Bildungsweg, prägende Begegnungen, berufliche Entwicklung, Wirkungsstätten, bezeichnende Werke und Leistungen, Freundschaften und Beziehungen, Zugehörigkeit zu Gruppen und Vereinigungen, Rezeption sowie in besonderen Fällen Preise und Ehrungen. Zusammenhänge und Beziehungen zwischen Personen, Familien und sozialen Gruppen sowie Traditionen und Denkschulen werden durch das weiter verfeinerte System von Querverweisungen zwischen den Artikeln veranschaulicht. Am Ende des Artikels wird in der Regel eine weiterführende lexikalische Literaturangabe genannt. 1.300Artikel sind von anerkannten Fachleuten verfasst und namentlich gekennzeichnet. Sie würdigen ausführlich Leben und Wirken herausragender Persönlichkeiten und werden in der Regel durch Abbildungen der porträtierten Personen hervorgehoben. Die Angaben zu den Personen und die Hinweise auf weiterführende Literatur sind auf dem aktuellen Stand der biographischen Forschung, so dass ein unverzichtbares Personenlexikon entstanden ist, das in keiner Bibliothek fehlen sollte. Zur optimalen Erschliessung der alphabetisch sortierten Bände bietet das Personenregister in Band 11 alle Namen von historisch fassbaren Personen, die in den Bänden 1-10 einen eigenen Artikel haben oder im Text genannt sind. Die Namensvarianten, Geburtsnamen, Pseudonyme etc. werden durch ein Verweissystem aufgeschlüsselt. Das Ortsregister in Band 12 führt die in den Artikeln erwähnten Orte alphabetisch auf, mit Hinweisen auf Geburts-, Wirkungs- und Sterbeort. Orte gleichen Namens werden durch Zusätze wie die Kreiszugehörigkeit gekennzeichnet. Bei Orten in ehemals deutschen oder österreichischen Gebieten wird der Name in der jetzigen Landessprache hinzugefügt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 09.12.2019
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Ortsregister / Berufsregister
429,00 € *
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Die Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE) liegt jetzt in einer vollständigen Neuausgabe vor und gibt Auskunft über rund 63.000 Personen, die durch ihren Lebensweg, ihr Wirken, ihre Leistungen, ihre Taten und Untaten bis heute bemerkenswert erscheinen und zur kulturellen Erinnerung der Deutschen gehören. Dazu zählen Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens. In die bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Enzyklopädie sind auch Österreicher und deutschsprachige Schweizer sowie Ausländer aufgenommen, deren Lebensweg sie in deutsche Länder geführt hat und deren Wirken sich in ihnen entfaltet hat. Die Artikel der ersten Ausgabe inklusive der Nachträge wurden grundlegend überarbeitet und aktualisiert und rund 7.500 Artikel neu aufgenommen. Sie enthalten alles Wesentliche zu den Personen, in übersichtlicher Form: Herkunft, Bildungsweg, prägende Begegnungen, berufliche Entwicklung, Wirkungsstätten, bezeichnende Werke und Leistungen, Freundschaften und Beziehungen, Zugehörigkeit zu Gruppen und Vereinigungen, Rezeption sowie in besonderen Fällen Preise und Ehrungen. Zusammenhänge und Beziehungen zwischen Personen, Familien und sozialen Gruppen sowie Traditionen und Denkschulen werden durch das weiter verfeinerte System von Querverweisungen zwischen den Artikeln veranschaulicht. Am Ende des Artikels wird in der Regel eine weiterführende lexikalische Literaturangabe genannt. 1.300Artikel sind von anerkannten Fachleuten verfasst und namentlich gekennzeichnet. Sie würdigen ausführlich Leben und Wirken herausragender Persönlichkeiten und werden in der Regel durch Abbildungen der porträtierten Personen hervorgehoben. Die Angaben zu den Personen und die Hinweise auf weiterführende Literatur sind auf dem aktuellen Stand der biographischen Forschung, so dass ein unverzichtbares Personenlexikon entstanden ist, das in keiner Bibliothek fehlen sollte. Zur optimalen Erschließung der alphabetisch sortierten Bände bietet das Personenregister in Band 11 alle Namen von historisch fassbaren Personen, die in den Bänden 1-10 einen eigenen Artikel haben oder im Text genannt sind. Die Namensvarianten, Geburtsnamen, Pseudonyme etc. werden durch ein Verweissystem aufgeschlüsselt. Das Ortsregister in Band 12 führt die in den Artikeln erwähnten Orte alphabetisch auf, mit Hinweisen auf Geburts-, Wirkungs- und Sterbeort. Orte gleichen Namens werden durch Zusätze wie die Kreiszugehörigkeit gekennzeichnet. Bei Orten in ehemals deutschen oder österreichischen Gebieten wird der Name in der jetzigen Landessprache hinzugefügt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 09.12.2019
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